Aktuell

Energiepreise im Lichte der Lage im Nahen Osten

Bild: Der Partei- und Fraktionsvorsitzende der EVP, Manfred Weber, während der
Debatte zu den stark gestiegenen Energiepreisen aufgrund der Lage im Nahen Osten.
© European Union 2026 - Source: EP / Laurie Dieffembacq.

Der Krieg im Iran und die Schließung der Straße von Hormus haben die globalen Energiemärkte unter enormen Druck gesetzt. Das Angebot sinkt, die Nachfrage steigt, steigende Energiepreise sind eine direkte Folge. Sie belasten Familien, den Mittelstand und die Industrie in ganz Europa spürbar. Deshalb braucht es dringend Maßnahmen, die schnell und direkt entlasten. Die EU-Kommission hat einen Werkzeugkasten vorgelegt, der einerseits den EU-Mitgliedstaaten aufzeigt, welche Entlastungsmaßnahmen sie treffen können und zusätzliche, weitere EU-Maßnahmen ankündigt.

Darin enthalten ist endlich eine Öffnung für den Biosprit E20, also eine 20-prozentige Beimischung von Bioethanol bei Benzin und Diesel. Die Kommission greift damit eine Forderung der CDU/CSU-Gruppe auf. Dadurch könnte der Preis an den Zapfsäulen spürbar sinken. Mit solchen nachhaltigen Biokraftstoffen könnte der Verkehrssektor günstiger, sicherer und klimafreundlicher werden, ganz ohne neue Infrastruktur. Hersteller wie BMW, VW und Mercedes haben seit einigen Jahren schon neuere Motoren dafür freigegeben. Zudem ist es eine echte Chance für unsere Landwirte. Heimisches Bioethanol schafft Wertschöpfung auf dem Land. CDU und CSU werden sich weiter dafür einsetzen, dass die notwendigen gesetzlichen Anpassungen auf europäischer Ebene endlich kommen.

Wir haben am Mittwoch im Europäischen Parlament über die aktuelle Lage im Iran und die direkten Auswirkungen auf unsere Energiepreise mit Kommissionspräsidentin von der Leyen debattiert.

 

Zurück